12.9.: Heute übersiedeln wir nach Bozen. Christa und Rudi übernehmen den Koffertransport, wir radeln die 34km von Meran nach Bozen am Etschtal-Radweg.
Es geht immer an der Etsch entlang, dazwischen mit tollem Blick auf die Dolomiten. Wir finden sogar eine nette Raststation am Radweg. Von der Stadtgrenze Bozen bis ins Zentrum ist ein relativ schmaler Radweg, da heißt es bei den vielen Radfahrern ordentlich aufpassen!
In Bozen angekommen spazieren wir zum Waltherplatz und genießen ein Eis 🙂












WEGBESCHREIBUNG :
Von Algund nach Meran Richtung Süden, führt die Fahrradstrecke der Etsch entlang bis nach Bozen. Der Etschtal-Radweg vom Bahnhof Lana-Burgstall nach Bozen ist ein Teilstück der Via Claudia Augusta-Radroute (Augsburg – Ostiglia/Venedig), der dem Verlauf der alten Römerstraße folgt. Der asphaltierte Weg verläuft eben dem Etschdamm entlang, teilweise wird er von der Eisenbahnlinie Bozen Meran flankiert. Der Radweg führt vorbei an den Dörfern des Etschtales: Gargazon, Vilpian-Nals, Terlan-Andrian und Siebeneich mit Kirchen, vielen Burgen und Schlössern an den Hängen der Berge.
Der südliche Abschnitt in der Nähe der Burg Sigmundskron bietet einen grandiosen Rundblick von den Dolomiten (Rosengarten, Schlern) bis zum Hochland von Eppan mit dem Umriss des barocken Zwiebelturms von St. Pauls und den Schlössern Hocheppan und Boymont, darunter eine prächtige Weinlandschaft. Und dann die Stadt Bozen, die sich im letzten Jahrhundert zu einer Alpenmetropole mit einem ganz eigenen Flair entwickelt hat. Am Bahnhof von Sigmundskron geht es links ca. 200 Meter die Straße in Richtung Bozen entlang, bis sich rechts (vor dem Premstallerhof) eine Abzweigung zur Fortsetzung des Radwegs zeigt. Nach einer Rechtskurve gelangt man zu einem kleinen Bahnübergang. Danach hat man die Möglichkeit, entweder über eine Fahrrad-Brücke nach Eppan und Kaltern hochzufahren, oder geradeaus 1 km weiter zur Anschlusskreuzung zu radeln, von der aus man entweder ins Bozner Stadtzentrum oder ins Südtiroler Unterland gelangt.