26.02: Der einzige Stopp in Vietnam ist in Ho-Chi-Minh-City (früher Saigon). Also genauer gesagt im Hafen von Phu My, ca. 70km von Ho-Chi-Minh-City entfernt. Da die Fahrt vom Hafen in die Stadt ca. 2 Stunden dauert, beginnt unser Ausflug schon um 7 Uhr. Für Urlaub ist das wirklich sehr früh 😉 ! Leider ist das Wetter heute nicht so prickelnd – komplett bewölkt und immer wieder Regenschauer in unterschiedlicher Intensität.
Was uns auf der Fahrt in die Stadt auffällt: es gibt Millionen von Motorrollern und die Leute fahren kreuz und quer, knapp vor den Autos vorbei oder auch einmal in die Gegenrichtung. Und das Ganze mit Helm, aber mit Schlapfen. Es schaut nach komplettem Chaos aus, aber offenbar funktioniert es gut. Angeblich kann man auch als Fußgänger die Straße gefahrlos überqueren: einfach losgehen und mit konstanter Geschwindigkeit weitergehen. Nicht stehenbleiben und keinen abrupten Schwenk oder Stopp machen, dann passiert auch nix.








Wir erreichen nach 1,5 Stunden unseren ersten Besichtigungspunkt, den Thien Hau Tempel. Beim Zurückgehen zum Bus geht ein heftiger Regenschauer nieder, sodass wir einmal komplett nass sind. Aber es ist eh warm – so um die 29 Grad.







Dann fahren wir zu einer Art „Hauptplatz“ mit der Kirche „Notre Dame Saigon“, allerdings werden die Türme gerade restauriert und sind daher eingerüstet. Direkt gegenüber ist ein riesiges Gebäude, das Postamt, das von den Franzosen 1886 erbaut wurde. Inzwischen ist es ein riesiger Markt mit einigen kleinen Postschaltern.












Nach einem Mittagessen mit der traditionellen vietnamesischen Nudelsuppe Pho – sehr gut! – geht es zum Ben Thanh Market. Dort gibt es alles und jedes zu kaufen. Von Fleisch, Fisch und Seafood in allen möglichen und unmöglichen bis hin zu gruseligen Varianten, sowie Gemüse, Kaffee und Tee bis zu Uhren (natürlich nur Originale um 3 Euro), T-Shirts, Bekleidung und Haushaltswaren aller Art.
Dann geht es noch zu einem weiteren Tempel – da darf innen aber nicht fotografiert werden.
















Der letzte Punkt unseres Ausflugs ist der Besuch des höchsten Gebäudes von Vietnam, dem Landmark 81 Tower. Ganz oben ist eine Aussichtsplattform. Leider sieht man nicht wirklich sehr viel, da alles wolkenverhangen ist und die Weitsicht extrem eingeschränkt ist. Schade!
Poldi macht trotzdem die kurze Runde über eine Glasplattform im Freien.








Jetzt geht’s wieder 2 Stunden zurück zum Schiff. War ein spannender Ausflug mit vielen tollen Eindrücken!
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„Ho-Chi-Minh-Stadt zu Land und aus der Luft“ Beschreibung:
Im Juli 2018 wurde der Wolkenkratzer Landmark 81 fertiggestellt und ziert nun als höchstes Gebäude die Skyline von Ho-Chi-Minh-Stadt. Von oben verschaffen Sie sich einen Überblick und zurück am Boden besuchen Sie zwei der schönsten Tempel der Stadt. Ein typisch vietnamesisches Gericht zu Mittag rundet Ihren Tag ab.
Der Ausflug, kurz zusammengefasst:
* Besichtigung des Thien Hau Tempels und der Pagode des Jadekaisers
* Spaziergang auf der Nguyen Hue von ca. 30 Minuten und kurze Panoramafahrt
* Etwa 1 Stunde Freizeit am Ben Thanh Markt
* Panoramablick vom 79. Stockwerk des Wolkenkratzers Landmark 81
* Hin- und Rückfahrt nach Ho-Chi-Minh-Stadt, je rund 2 Stunden
Fußwege von ca. 2 km mit einigen Stufen. Bitte denken Sie an schulter- und kniebedeckende Kleidung für den Tempelbesuch
Ich dachte Du bist auf Urlaub- daerweilen investierst Du so viel in die tollen Bilder
…..habt ihr auch zeit was zu sehen ??😏
Wenn ich mir das so ansehe überlege ich ob ich nicht auch mal dorthin reisen sollte……..
Heinzi
Und…….keine neuen Bilder?